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Graukarte PRO (besonders groß)

Graukarte PRO (besonders groß)

2024

inkl. MwSt.
€ 39,90
(€ 33,53 zzgl. MwSt.)

Diese Graukarte eignet sich:

A. zur Belichtung

B. zum Weißabgleich

C. zum Farbabgleich (bei der Computerbearbeitung)


Abmessung: 30 cm!

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Lieferzeit: 1-3 Werktage .


A. Belichtung

Funktionsprinzip:

Eine Kamera misst das Licht, das das Objekt reflektiert. Der Belichtungsmesser der Kamera geht davon aus, dass es bei dem Objekt zu einer gleichmäßigen Verteilung der Helligkeiten kommt. Der Mittelwert dieser gesamten Helligkeiten entspricht dem Mittelgrau.

Wenn es sich jetzt um ein überwiegend dunkles Motiv (beispielsweise ein in Schwarz gekleidetes Model vor einer dunklen Wand) handelt, will die Kamera mittelgrau daraus machen. Das Ergebnis: ein zu helles Foto.

Wenn es sich um ein überwiegend helles Motiv (beispielsweise ein in Weiß gekleidetes Model vor einer weißen Wand) handelt, will die Kamera auch mittelgrau daraus machen. Das Ergebnis: ein zu dunkles Foto.

Auch wenn die Sonne in beiden Fällen gleichermaßen stark scheint, kommt es zu einer falschen Belichtung.

Um das zu vermeiden, muss die Kamera nicht das Licht auf dem Objekt messen, sondern auf der Graukarte, die vor das Objekt gehalten wird.

Die Graukarte reflektiert 18 % des Lichtes, das darauf fällt und das ist mittelgrau.

Wenn die Kamera jetzt das Licht misst, das auf die Graukarte fällt, werden alle Farbtöne automatisch richtig. Grau bleibt grau, dunkle Farbtöne bleiben dunkel, helle Farbtöne bleiben hell.


Einsatz der Graukarte

 

Halten Sie die Graukarte so, dass sie das Licht, das darauf fällt, zur Kamera reflektiert. Der Belichtungsmesser der Kamera sollte ausschließlich die Graukarte messen. Die Karte sollte deshalb unbedingt das gesamte Sucherbild füllen. Das Bild braucht dabei nicht scharf gestellt zu werden.

Einfacher ist es, die Kamera auf Spotmessung einzustellen. Dann brauchen Sie nicht so nahe an der Graukarte zu messen, da lediglich der zentrale Bereich des Bildes gemessen wird.


Einstellen der Belichtung

 

Stellen Sie Ihre Kamera auf den M-Modus (manuell) ein.

Wenn Ihnen die Verschlusszeit am wichtigsten ist, passen Sie den Blendenwert an, bis die Belichtungsmessung im Sucher anzeigt, dass die richtige Belichtung eingestellt wurde.

Wenn Ihnen die Blende am wichtigsten ist, passen Sie die Verschlusszeit an, bis die Belichtungsmessung im Sucher anzeigt, dass die richtige Belichtung eingestellt wurde.

Wenn sich die Belichtungsintensität ändert, sollte eine neue Messung durchgeführt werden.

 

Bemerkung: 

Zoomobjektive besitzen häufig eine durchgehende Blende, beispielsweise 4-5,6. Die Kamera kompensiert das automatisch. Wenn Sie die Blendenzahl 8 einstellen, wird das von der Kamera in jeder Zoomstellung richtig eingestellt. Bei der größten Blende ist das jedoch nicht der Fall. Wenn Sie die größte Blende einsetzen möchten, sollten Sie deshalb die Belichtungsmessung in der Zoomstellung, in der Sie das Foto machen möchten, durchführen. 

 

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