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Beleuchtung

Beleuchtung & Farbtemperatur 
 

Die erste Frage ist oft: Benötige ich Lampen oder Blitzlicht beim FotoCube? Sie können wählen, denn beides ist möglich. Kontinuierliche Beleuchtung funktioniert gut und ist für die meisten Arten der Produktfotografie eigentlich besser als Blitzlicht. Für Portrait- und Modellfotografie wird meistens Studioblitzlicht verwendet, weil das Motiv in Bewegung ist. Das kurze Blitzintervall wird benötigt, um unscharfe Bewegungen zu verhindern. Bei der Produktfotografie geht es fast immer um Produkte die sich nicht bewegen, aus diesem Grund ist es unnötig die Bewegung einzufrieren.

Eine kontinuierliche Beleuchtung spendet weniger Licht als Blitzlicht, aber das stellt kein Problem dar, da mit der Belichtungszeit die kleinere Menge Licht wieder kompensiert wird. Und da sich das Motiv nicht bewegt, hat die längere Belichtungszeit keine Bewegungsunschärfe zur Konsequenz haben (sicher nicht bei der Benutzung eines Stativs). Bei Lampen kann die Belichtungszeit und das Diafragma zusammen benutzt werden, dies ist bei einem Studioblitzlicht nicht der Fall. Hierdurch kann man mit Lampen zum Beispiel Aufnahmen mit einem kleinen Diafragma (große Öffnung) machen. Dies ermöglicht eine sehr kleine Schärfentiefe und einen angenehm verschwommenen Hintergrund. Eventuelle Unebenheiten im Hintergrund sind dann nicht mehr zu erkennen. 

Ein weiterer Vorteil kontinuierlicher Beleuchtung ist dass die Schatten und Reflektionen vorab zu sehen sind und korrigiert werden können. Umfangreiche Studioblitzlichter sind meistens mit einer Lampe zum Einstellen (pilot-light) ausgerüstet. Damit sind sie  natürlich auch gut erkennbar.
 


Lichtquellen, so wie Lampen aber auch die Sonne, strahlen verschiedene Farben aus. Der Mensch merkt das nicht, aber eine Fotokamera kann hier nicht gut mit umgehen. Auf Fotos kriegt man dann unangenehme Farbschimmer. Das Licht einer gewöhnlichen Glühlame gibt zum Beispiel einen gelben Schimmer, und das Licht einer tl-Lampe einen blau/grünlichen Schimmer ab.

Diese Farben werden in der Fotografie Farbtemperaturen genannt. Die Farbtemperatur ist eine Scala, die von rot nach blau geht, mit gelb, orange und weiß dazwischen. Die Temperatur wird mit einer Zahl mit der Einheit Kelvin ausgedrückt. 

Je tiefer diese Zahl, je wärmer die Farbe des

 


Lichtes. Manchmal besteht die Beleuchtung aus mehreren Lichtquellen - jede mit einer unterschiedlichen Farbtemperatur. Man kann die Kamera an nur eine Lichtquelle anpassen, für gemischtes Licht wählt man eine weiße Balanceeinstellung, die am besten zum Hauptmotiv passt.

 

 

 

Bei der Benutzung von kontinuierlicher Beleuchtung (Lampen) raten wir Tageslichtlampen an. Diese geben ein schönes, weißes Licht ab, wodurch es keiner oder nur einer minimalen Farbkorrektion bedarf. Ein weiterer Vorteil ist dass sie nicht warm werden. So kann man angenehm und sicher arbeiten. 

Es sind viele Arten Tageslichtlampen erhältlich. Als komplettes Beleuchtungsset, aber auch als lose Lampen. Die letzteren passen einfach in die reguläre Lampenfassung (E27). Achten Sie auf Qualität. Eine gute Qualität bedeutet dass die Farbtemperatur konstant ist und dies auch bleibt. Bei schlechterer Qualität brennt das Glas ein und verfärbt sich hierdurch. Diese Lampen haben meistens auch eine kürzere Lebensdauer.