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Zeichnung

 

Erst waren vor allem Hobbyfotografen die ihr bestes gaben um beispielsweise eine Uhr oder eine Blumenvase gut ins Bild zu kriegen. Heutzutage sind viele mit dieser Form der Fotografie beschäftigt. Durch das Aufkommen von Webshops im Internet hat die Produktfotografie einen anderen Stellenwert bekommen.

Für die Produktfotografie ist FotoCube ein Aufstieg. Zusammengeklappt nimmt er wenig Raum ein und ausgeklappt sorgt er für diffuses, gleichmäßiges Licht.

Aber wie kann man nun schöne Fotos mit dem FotoCube machen? In diesem Artikel beschrieben wir in einigen Schritten die Ausrüstung und die damit erzielten Resultate.

 

Die verwendete Apparatur ist:

 

• Ein FotoCube 75cm

• Eine schimmernde, weiße Auslegeplatte aus Acryl

• Eine Spiegelreflexkamera

• Ein Stativ

 

Beleuchtungsset:

 

• Blitzlicht zum Aufsetzen

• Beleuchtungsset Standard

• Tageslichtlampen á 30W

  

Kamera mit losem Blitz
Als Hintergrund für die erste Aufnahme fangen wir mit einem normalen Tisch an. Am Kopf der schmalen Seite steht das Kamerastativ, so dass später Licht hinzugefügt werden kann.

Das Motiv ist ein kleines Bild. Dieses steht schräg im Verhältnis zur Kamera. Dies verleiht dem Foto Dimension und Tiefe. Wir fangen mit dem Kamerastativ und dem Blitzlicht an. Beide sind auf ‘vollautomatisch'

 

 

 

 

Das Resultat ist nicht schön. Durch den Blitz entstehen harte Schatten und hässliche Reflektionen. Dies ist kein Foto zum Anpreisen im Webshop.

 

Tageslichtlampen
Bei der nächsten Aufnahme wurde der Blitz durch eine Tageslichtlampe auf einem Stativ ersetzt. Diese steht rechts von der Kamera in einem Winkel von ca. 45 Grad zum Motiv in einem Abstand von ca. 50cm.

Das Leistungsvermögen der verwendeten Lampe ist 30 Watt. Das eingebaute Lichtmessgerät der Kamera liest die dazugehörigen Werte. Verwendet ihr Diaphragma einen Selbstauslöser, so wird die Belichtungszeit automatisch bestimmt. Bei einem Selbstauslöser der Belichtungszeit ist es genau umgekehrt.

 

 

  Eine Belichtungszeit von unter 1/60s garantiert die Vorbeugung gegen eine Bewegungsunschärfe. Ein 
  Drahtauslöser sorgt dafür dass die Kamera
  gänzlich schockfreie Aufnahmen macht.

 
 Trotz dieser Korrekturen ist das Foto noch 
 lange nicht perfekt. Es ist noch zu viel Kontrast 
 vorhanden und die Glanzlichter sind weggeätzt. 
 das Licht in Richtung Kamera versetzt wird, entsteht eine andere Dimension des Fotos.
 

 

 

 

 

 


Beim folgenden Foto ist die Lampe versetzt und steht nun in einem Winkel von 90 Grad, quer zum Motiv. Der Abstand zum Motiv ist gleich geblieben.

Die Glanzlichter sind nun wesentlich besser. Ein Nachteil dieses harten Lichtes in bestimmten Winkeln ist dass Unebenheiten so wie Beschädigungen und Staub deutlich erkennbar sind.

Eine Benutzung des FotoCube vermeidet dieses Problem. 

 

 

 

 

Im folgenden Rahmen wurde eine zweite Tageslichtlampe im selben Winkel wie die andere Lampe an der linken Seite befestigt.

Durch das Aufstellen der lampe in einem größeren Abstand oder durch die Verwendung einer Lampe mit geringerer Kapazität kann diese als Einfallslicht gebutzt werden und die Schatten aufhellen.

Trotz der zweiten Lampe bleiben die Unebenheiten sichtbar. Das letzte Foto ist das beste Ergebnis ohne FotoCube.

 

 

 

FotoCube
Jetzt wird es Zeit, FotoCube zu benutzen. Bei den folgenden Aufnahmen wurde der 75er FotoCube mit einem weißen Hintergrund verwendet.

 

Das benötigte Maß des FotoCube ist abhängig vom Motiv. Der FotoCube muss 2 Mal so groß sein wie das Motiv. Für eine Uhr ist der 30er FotoCube gut, aber für das Fotografieren von Kleidungssets ist der 150er FotoCube besser geeignet. Nehmen sie im Zweifelsfall lieber einen größeren FotoCube, dies schafft mehr Kombinationsmöglichkeiten bevor sie die Ränder und Seiten des FotoCubes auf den Fotos erkennen.

 

 

 

 

Mit denselben Lampen aus der vorherigen Aufstellung in genau derselben Aufstellung ist das Resultat bereits wesentlich besser. Wir positionieren die Kamera gerade vor das Motiv und schließen den FotoCube an der Vorderseite. Nur die Linse lugt durch die Öffnung des FotoCubes.

 

 

 

Wenn wir das Licht mit dem Belichtungsmesser oder einem losen Lichtmesser messen, erkennen wir dass das Licht einen halben Stopp verändert ist. Das kommt durch den FotoCube, dieser fängt das Licht etwas ab. Weil das Licht auch verteilt wird entsteht eine andere Reflektion auf das Motiv. Wenn dies ein hinderliches Glänzen ist, können wir dies durch eine andere Platzierung der Lampen beheben. So werden diese Reflektionen verhindert oder verschwinden ganz.

 

 

Auch Veränderungen der Kameraposition können in diesen Fällen helfen. Das Stativ niedriger einzustellen kann nicht alleine dafür sorgen dass die Reflektionen verschwinden, sondern verschaffen auch einen anderen Eindruck.

 

 

 

Alle Resultate aufgelistet:
Vom Kamerablitzlicht bis hin zum FotoCube.